Schnelleinstieg in das Prinzip von
The Inner Circle ->
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The Inner Circle - das Prinzip:
Wie bei „Mensch ärgere dich nicht“ ist es das Ziel, alle seine Spielsteine von seinem Startbereich ins Ziel zu bringen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.
Statt nur eines Kreises von Feldern gibt es drei Kreise: einen inneren, einen äußeren und einen Zielkreis, den innersten. Um ins Ziel zu gelangen, muss man die Kreise nicht ablaufen, man kann Abkürzungen nehmen.
Es gibt auch nicht nur einen Würfel, sondern zwei:
Der erste Würfel (der Zahlenwürfel) hat gerade, römische Zahlen.
Mit ihm werden die Spielsteine vorwärts bewegt.
Der zweite Würfel (der Optionswürfel) enthält sechs verschiedene interessante Möglichkeiten: vom Ändern der Laufrichtung über das Springen zwischen den Kreisen bis hin zum Tausch ausgewählter Spielsteine mit dem Gegner, direktem „Einlochen“ oder Manipulieren der gewürfelten Augenzahl.
Und um es richtig interessant zu machen: Die gewürfelten Optionen müssen nicht sofort eingesetzt werden – man kann sie sich „merken“ (Memory-Erweiterung), um sie bei passender Gelegenheit unbegrenzt und kombiniert zum Einsatz zu bringen!
Ein völlig neues Spielerlebnis mit ungeahnten, komplexen Möglichkeiten!
Anleitung Schritt für Schritt
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Das Grundspiel


Im Bild rechts ist die Anordnung der Kugeln zu Beginn des Spiels zu sehen (bei 4 Spielern).
Das Spielbrett besteht im Wesentlichen aus den 4 Startbereichen, einem äußeren Ring, einem inneren Ring, dem Zielring sowie dem Würfelbereich in der Mitte.
Ziel des Spiels ist es, alle seine Kugeln vom Startbereich in den Zielring zu bekommen. Dabei ist es egal wo im Zielring man seine Kugeln "einlocht". Alle 8 Felder sind erlaubt.

Es gibt im Spiel 2 Würfel, einen Zahlenwürfel und einen Optionswürfel. Um mit einer Kugel herauszukommen darf man 3x mit dem Zahlenwürfel würfeln. Würfelt man eine VI, eine XII oder 3x den gleichen Wert, darf man eine seiner Kugeln vom Startbereich auf das Startfeld setzen.
Nun darf man ein weiteres Mal würfeln - jetzt allerdings mit beiden Würfeln. Dabei gibt der Zahlenwürfel die Anzahl der Felder vor welche mit der Kugel (im Uhrzeigersinn) zu fahren sind. Der 2. Würfel ist der Optionswürfel. Die Anwendung der hier gewürfelten Option ist freiwillig.

Lassen wir - für eine einfachere Erklärung - den Einsatz der gewürfelten Optionen zunächst einmal außen vor. Man bewegt seine Kugel nun entsprechend der gewürfelten Zahlen im Uhrzeigersinn entlang des äußeren Rings.
Trifft man dabei auf ein Feld an einem der 4 Ringwechsel-Pfeile, so muß man vom äußeren in den inneren Ring wechseln. Nun bewegt man sich weiter im inneren Ring. Auch hier gilt: Trifft man auf ein Feld an einem der 4 Ringwechsel-Pfeile, so muß man den Ring wechseln, also in diesem Falle vom inneren in den äußeren Ring.

Um seine Spielkugel im Zielring einzulochen, versucht man nun auf das Feld vor einem der 4 Zielring-Pfeile zu gelangen. Dabei muß man ihn, mit der gewürfelten Zahl, genau treffen. Dann darf man auf einem der beiden Felder, hinter dem Zielring-Pfeil, im Zielring "einlochen".

Hat man alle seine Spielkugeln erfolgreich "eingelocht", hat man die erste Runde gewonnen - aber noch nicht das gesamte Spiel. Nun darf man die Zählkugel auf den Zählfeldern um eine Position weiterschieben - und die nächste Runde beginnt.
Wer als Erster seine Zählkugel auf Position III schieben kann
hat das Spiel gewonnen!
Zu den Optionen:
Jedes Mal, wenn gewürfelt wird wirft man BEIDE Würfel, den Zahlen- und den Optionswürfel (außer, wenn man keine Kugel im Spiel hat und zum Rauskommen würfelt - dann wird nur der Zahlenwürfel verwendet). Die Anwendung der gewürfelten Option ist, wie oben bereits erwähnt, freiwillig. Verwendet man die Option nicht, verfällt sie.
Die Funktionen des Optionswürfels:
Einlochen:
Man darf eine beliebige, im Spiel befindliche, eigene Kugel sofort auf ein beliebiges Feld im Zielkreis setzen.
Richtungswechsel:
Man darf seine Kugel entgegen dem Uhrzeigersinn bewegen.
Ringtausch:
Man darf - egal wo man gerade steht - vom inneren Ring in den äußeren - oder vom äußeren Ring in den inneren wechseln.



Kugeltausch:
Man darf eine seiner eigenen (im Spiel befindlichen) Kugeln mit der eines anderen Spielers austauschen.


x II:
Der gewürfelte Zahlenwert verdoppelt sich.
I / II:
Der gewürfelte Zahlenwert halbiert sich.

Durch die Anwendung gewürfelter Optionen ergeben sich im Spiel eine Reihe interessanter Möglichkeiten. So kann man z.B. einfach zwischen den Ringen wechseln, sich durch "Kugeltausch" in eine bessere Position bringen, die Richtung wechseln, einfach in einer beliebigen Position "einlochen" oder den gewürfelten Zahlenwert manipulieren.
Diese Möglichkeiten geben dem Spiel eine einzigartige Dynamik!
Die Memory-Erweiterung
Der Unterschied zum Grundspiel besteht im Wesentlichen darin, daß man sich nun nicht verwendete Optionen "merken" kann, um diese bei Bedarf anzuwenden und dabei unbegrenzt und frei zu kombinieren.
Dies ermöglicht einen deutlichen komplexeren Spielverlauf!

Die Elemente der Memory-Erweiterung werden einfach
auf das Grundspiel aufgesetzt, sie haften magnetisch.
4 x Memory - Eckaufsatz:
Ein Eckaufsatz enthält die Zählfelder identisch zum Grundspiel. Die Zählkugel wird ebenfalls vom Grundspiel übernommen. Zusätzlich enthält er noch 7 Memory – Felder (wo Optionen gespeichert werden können) sowie 4 Startfelder (wo die Spielkugeln bei Spielbeginn positioniert werden).
Neben den bekannten Optionen des Optionswürfels ist ganz rechts auf den Memory - Feldern eine weitere Option mit dem Symbol „^“ verfügbar. Dieses symbolisiert die Möglichkeit mit einer neuen Kugel rauszukommen. Wenn man also z.B. eine „VI“ oder eine „XII“ würfelt und diese nicht fahren möchte, kann man die mit diesen Zahlen verbundene Möglichkeit rauszukommen in Form dieses Symbols speichern und muß die Zahl in diesem Fall nicht fahren.

1 x Zielringerweiterung:
Die Zielringerweiterung erweitert die Zielfelder von 8 auf 16. Somit können nun auch 4 Spieler mit jeweils 4 Kugeln gemeinsam spielen. Die Zielringerweiterung kann natürlich auch allein mit dem Grundspiel verwendet werden.
Ohne Erweiterung: Mit Erweiterung:
2 Spieler: jeweils max. 4 Kugeln 2 Spieler: jeweils max. 4 Kugeln
3 Spieler: jeweils max. 3 Kugeln 3 Spieler: jeweils max. 4 Kugeln
4 Spieler: jeweils max. 2 Kugeln 4 Spieler: jeweils max. 4 Kugeln


Bei Spielbeginn werden alle Optionskugeln auf der unteren Reihe der Optionsfelder positioniert. Möchte man sich im Laufe des Spiels eine (oder mehrere) Option(en) merken, schiebt man die entsprechende(n) Optionskugel(n) in die obere Position.
Beim Verwenden der Option wird die Optionskugel wieder in die untere Position geschoben. Ist eine Spielrunde beendet (nicht das gesamte Spiel), bleiben die gespeicherten Optionen erhalten.
Der Spieler, welcher am Zug ist, würfelt zuerst (oder verwendet die evtl. gemerkte Option "^" zum Rauskommen). Danach kann er alle verfügbaren Optionen frei anwenden, die gewürfelte Option speichern oder auch - wie im Basisspiel – die gewürfelte Option verfallen lassen (da er sie sich z.B. schon gemerkt hat).
Es dürfen also theoretisch alle gespeicherten Optionen hintereinander angewendet werden (inclusive der gerade gewürfelten). Es ist aber auch erlaubt keine Option anzuwenden – Optionen sind IMMER freiwillig.
Auch ist es egal ob man zuerst den gewürfelten Zahlenwert setzt oder zuerst die Optionen anwendet – oder den Zahlenwert zwischen den Optionen setzt.
Herzlichen Glückwunsch! Damit haben Sie die Grundlagen des Spiels erfolgreich erlernt!
Jetzt wünschen wir Ihnen viel Freude beim Erkunden der vielfältigen Möglichkeiten in der Welt von
"The Inner Circle"

Diese Anleitung stellt einen Schnelleinstieg zum ersten Kennenlernen von "The Inner Circle®" dar. Weiterführende Informationen, Spezialfälle und Beispiele entnehmen Sie bitte - nach Lektüre dieser Anleitung - dem Regelbuch.
Viel Freude beim Herausfinden!
